Sonntag, 17. März 2013

Freitag, 8. März 2013

tweetiepies vom 8. März 2013

Ich mag Twitter. Da gibt es sehr viele, sehr witzige und wortgewandte Menschen, die es schaffen, in nur 140 Zeichen viel Weisheit, Humor, Tipps und Witz unterzubringen. Die nachfolgende Auswahl erfolgte rein subjektiv. Viel Spaß damit!






















Dienstag, 5. März 2013

Wie ich Männer morgens zum Lächeln bringe...



Morgens, 7.00 Uhr in Deutschland… Draußen ist es noch dunkel und ziemlich kalt. Der Frost hat sich weiß in die Autoscheiben gefressen und die Straßenlaternen beleuchten milde große Stapel gelber Säcke, die zur Abholung vor den Häusern bereitliegen. Nur in meiner Küche brennt schon Licht. Es ist kuschelig warm hier, und der Kleine und ich haben bereits als Prinz und Prinzessin zu seinem derzeitigen Lieblingslied „Troublemaker“ getanzt. 

Während ich so versonnen am Herd stehe und Brote für unser Frühstück schmiere, hält vor meinem Küchenfenster rumpelnd der Müllwagen an. Die Müllmänner scheinen heute besonders gut gelaunt zu sein, denn sie schwenken lachend ihre Arme zum Gruß und stoßen sich kichernd in die Seite. Ich winke zurück und denke so bei mir: Das muss die Aussicht auf das gute Wetter sein. Heute soll es ja bis zu 17 Grad warm werden. 

Auf der anderen Straßenseite führt ein dunkel gekleideter Mann mit gesenktem Kopf und hochgeschlagenem Mantelkragen seine beiden Hunde spazieren. Während die Hunde die Hecke der Nachbarin beschnüffeln, blickt er herüber. Sein Gesicht erhellt sich, und auch er winkt mir lachend zu. 

Langsam wird mir so viel gute Laune am frühen Morgen unheimlich. Habe ich etwa noch meinen Schlafanzug an oder was? Wenn es draußen noch dunkel ist und in den Häusern Licht brennt, hat man ja einen schönen Einblick in das häusliche Leben der Nachbarn… Während ich also noch prüfend an mir herab blicke ob meine Kleidung irgendwie derangiert ist, kommt der Kleine in die Küche: „Mama, ich habe keine Lust mehr auf Prinz und Prinzessin. Kann ich jetzt mein Prinzessinnen-Diadem zurück haben?“ 

Merke: Diadem am Morgen = für Heiterkeit sorgen. Wisster bescheid!





Freitag, 1. März 2013

tweetiepies

Ich mag Twitter. Da gibt es sehr viele, sehr witzige und wortgewandte Menschen, die es schaffen, in nur 140 Zeichen viel Weisheit, Humor, Tipps und Witz unterzubringen. Die nachfolgende Auswahl erfolgte rein subjektiv. Viel Spaß damit!













Donnerstag, 7. Februar 2013

Weiberfastnacht meets Freitag 13.

Heute ist im Rheinland Weiberfastnacht. Im Klartext ist dies der Startschuss für 7 Tage unkontrollierbarer Zwangsheiterkeit, auch Karneval genannt.

In den Straßen sieht man niemanden, der nicht wenigstens mit Lippenstift ein Herzchen auf die Wange gemalt hat. Meist jedoch sind die Kostüme noch schlimmer - und das Benehmen der seit morgens schon "kleiner Feigling" konsumierenden Jecken auch.

Wir hätten ja auch notgedrungen mitgemacht, denn wer ein Kindergartenkind hat, kann sich dem Wahnsinn nicht entziehen. Außer, ja, außer man hat zu hause den ganz eigenen Wahnsinn. Die bisherige Bilanz des heutigen Tages:

  • Kind mit hohem Fieber. Wir haben die erste "echte" Kinderkrankheit und werden Karneval zu hause mit dem Versuch verbringen, dem Fieberkind Penicillin einzuflößen und ihn ruhig zu halten *irres Lachen*.
  • Im virenverseuchten Wartezimmer des Kinderarztes läuft unbemerkt eine Wasserflasche in meiner Lederhandtasche aus.
  •  In just dieser Handtasche befand sich mein neuer Filofax aus Leder. Mein neuer TEURER Filofax aus Leder...
  •  Zu hause trocknen jetzt auf sämtlichen Heizungen im Erdgeschoss Geldscheine und weitere Dokumente aus der Handtasche.
  •  Derweil lasse ich in der Küche eine Ketchupflasche fallen; Ketchupflasche kaputt. Die  Küche sieht aus wie nach einem Massaker. Überlege kurz, mich als Kettensägenmörder zu verkleiden. 
  • Beim Versuch eine nicht mehr ganz frische, offene Packung Knabbergebäck zu entsorgen,entgleitet mir diese und fällt zu Boden - in den Ketchup. Erneut *irres Lachen*.
Und der Tag ist noch jung...

Donnerstag, 31. Januar 2013

Ich glaub, meine Kuh pfeift!

In Bayern ist manches anders als zu hause, das merkt ein Dreijähriger sehr schnell. Hier liegt viel mehr Schnee und man kann auf dem "Karachoberg" rodeln. Die Leute sagen hier nicht "hallo" sondern "grüß Gott", obwohl man den ja eigentlich nie persönlich trifft, um ihn zu grüßen. Wie soll man das bitteschön machen? Beim Verabschieden sagen die Bayern nicht "tschüss" sondern "pfüeti". Ein Brötchen ist eine Semmel und eine Frikadelle ein "Fleischpflanzerl", obwohl das ja gar keine Pflanze ist. Das ist alles komisch und sehr verwirrend.

Außerdem gibt es hier im Dorf Häuser, die sehen auch garnicht so schön aus, und da riecht es ganz komisch. "Frische Landluft" nenne ich das, der Kleine sagt, es riecht nach Kuh-Puh.

Obwohl ihm der Geruch nicht sonderlich gefällt, will er doch wissen, wo genau dieser eigentümliche Gestank herkommt. Wir gehen also ein wenig um das Haus herum zum Stall. Die obere Hälfte der zweigeteilten Stalltür steht offen, und aus der Perspektive eines Dreijährigen sieht man von dort unten nur hochgebundene Kuhschwänze. Das ist natürlich super spannend und er muss sofort auf meinen Arm, um nachzusehen, was es damit auf sich hat. Ich hebe ihn hoch und wir blicken auf eine Reihe von nicht gerade sauberen Kuhhintern. Der Kleine ist sprachlos. Echte Kühe, aber mit schmutzigen Popos und alle so eng nebeneinander stehend mit hochgebundenem Schwanz - er ist sprachlos. 

Was er nicht sehen kann, ist der Bauer, der am Kopfende der Kühe Futter in die Raufe schaufelt und dabei ein lustiges Liedchen pfeift. Der Kleine sieht aus seiner Perspektive nur Kuhpopos und hört nun statt Muhen das Pfeifen und ruft ganz aufgeregt: "Mamaaaaaaa, die Kühe muhen ja garnicht, die pfeifen!!!!!!".

Und glauben Sie jetzt bitte nicht, dass man einen Dreijährigen vom Gegenteil überzeugen kann, Bilderbücher vom Bauernhof hin oder her.

Bei uns pfeift also ab jetzt die Kuh.

Samstag, 19. Januar 2013

Gut Ding verleiht Flügel



Zeit zum Kaffeetrinken. Der Kleine trägt das Geschirr vorsichtig ins Wohnzimmer und deckt formvollendet den Tisch. Untertassen, Tassen, Teller, Kuchengabeln, Tortenheber – alles am richtigen Platz. 

Was den Transport des Käsekuchens betrifft habe ich noch etwas Bedenken, der steht vorsorglich auf dem Herd in der Küche. Um dranzukommen müsste der Kleine schon auf die Küchenleiter steigen und samt Kuchen rückwärts wieder runter. 

Als ich ins Wohnzimmer komme, steht der Kuchen unversehrt auf dem Tisch. 

Ich: „Hast Du den Kuchen rüber getragen?“
Der Kleine: „Ja!“
Ich: „Und wie hast du das geschafft?“
Der Kleine: „Na mit aller Kraft!“

Donnerstag, 10. Januar 2013

Wieso, weshalb, warum?


Habe heute meinem Dreijährigen folgende elementare Fragen beantwortet:

  • Wo komme ich eigentlich her?
  • Wie bin ich denn in deinen Bauch gekommen?
  • Wie bin ich da wieder rausgekommen? Warum?
  • Wieso wird es abends dunkel?
  • Können Astronauten auf dem Merkur landen oder verbrennen sie dann?
  • Wo kommt denn der Merkur her? Der liebe Gott hat den gemacht? Quatsch. Den hat doch der böse Vater von Buzz Lightyear gemacht, oder?
  • Wieso muss ich jetzt schon schlafen? Ich bin doch noch garnicht müde…
 Ich jetzt: *umfall*

Montag, 31. Dezember 2012

Es ist nie zu früh...


"So, Mama, jetzt machen wir uns erstmal schön gemütlich Popcorn."

Der Kleine. Heute Morgen um 6.20 Uhr.
















Freitag, 28. Dezember 2012

Fan-Kult

"Und in der Sternengruppe da ist auch der Luca. Der ist mein Freund. Äh, nein, der ist mein Fan!"


Sonntag, 25. November 2012

So läuft das mit dem Christkind



Ich: „Hey, Du musst lieb sein. Das Christkind sieht alles und dann gibt es weniger Geschenke.“
Der Kleine: „Damit Du Bescheid weißt, Mama: Das Christkind darf mir so viele Geschenke bringen wie es will. Und wenn IHR nicht lieb zu mir seid, dann bekommt ihr aber weniger Geschenke!“

Dreijährige kennen sich aus. Dann sind wir mal besser lieb zu ihm…